Muss Metall Entsorgen etwas kosten?

Wir leben, trotz Umweltbewußtsein und Nachhaltigkeitsgedanken in einer Wegwerfgesellschaft. Ein Einkaufswagen voller Lebensmittel bedeutet auf jeden Fall einen halben Müllsack voller Plastik, Karton und anderer Verpackungsmaterialien. Salatgurken werden in Plastik eingeschweißt und man holt die Äpfel lieber geschält und geschnitten aus einer Plastikverpackung, als sie in ihrer natürlichen Verpackung, der Schale, zu kaufen. Die Verpackung hat ganz unterschiedliche Gründe, sie sorgt für Hygiene, Trockenheit und ist für den Transport unerlässlich. Müll, der ständig anfällt ist heute eine ganze Industrie. Müllsammlung, Trennung und Verwertung ist nicht nur ein sicheres Betätigungsfeld, es ist auch sehr lukrativ. Tatsächlich birgt Müll nämlich eine ganze Menge an Rohstoffen. Große Anlagen können diese separieren und der Verwertung zuführen. So verdient der Entsorger gleich doppelt. Wir alle bezahlen für den Abtransport der Mülltonne und die enthaltenen Rohstoffe können gewinnbringend verkauft werden. Das ist aber nicht nur den Entsorgern vorbehalten. Auch als Normalbürger kann man vom Verlauf von Müll Geld verdienen. Metall zu entsorgen muss nichts kosten. Die wertvollen Rohstoffe sind mit wenig Aufwand in bares Geld zu machen.

Der Wert des Mülls

Jeder Deutsche gibt, nach einer Auswertung der Verbraucherzentrale Niedersachsen, pro Jahr 350 Euro für Verpackung aus. Kaufen wir Lebensmittel sind diese Kosten schon eingerechnet, aber zweifellos ein Teil der Kalkulation der Händler. Plastik ist allerdings ein recht schwieriges Thema, denn es gibt etliche verschiedene Stoffe, die für unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden. Dass man auch hier Geld machen kann zeigen beispielsweise Vereine, die Schraubverschlüsse von Getränkeflaschen sammeln. Sortenrein sind diese Verschlüsse wertvoll und der Verkaufserlös kommt gemeinnützigen Projekten zugute. Die Alternative ist es, die Verschlüsse der Einwegflaschen mit in den gelben Sack zu stecken. Dann kommt der Verkaufserlös dem Entsorger zugute. Auch in anderen Bereichen verschenken wir oft bares Geld, indem wir wertvolle Rohstoffe in den Müll werfen. Metall ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür. Oft werfen wir den vermeintlichen Schrott achtlos in die entsprechende Tonne, oder geben ihn ab. Dabei kann man, speziell für Metall viel Geld bekommen.

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Es ist nicht alles Gold was glänzt, aber auch weniger edle Metalle können verkauft werden

Metall entsorgen muss nichts kosten

Metall zu entsorgen ist normalerweise kostenlos. Der Verbraucher ist glücklich, weil er seinen Schrott losgeworden ist und der Entsorger hat wertvolle Rohstoffe kostenfrei erhalten. Er braucht sie nur noch zu sortieren und schon kann er sie gewinnbringend weiterverkaufen. Allerdings kann man das Metall auch direkt zum Schrotthändler bringen. Dazu muss man ihn oft nicht einmal selbst transportieren. Anbieter, wie dieser Online-Schrotthändler aus Österreich organisieren die Abholung als Paket, oder sogar als Palette. Bis zu 500kg kann man so kostenfrei abholen lassen und sich auf den Erlös freuen. Der kann durchaus üppig ausfallen. Je nachdem, welches Metall man entsorgt, kann man hohe Preise erzielen. Eisenschrott ist dabei noch die billigste Variante. Zinn, beispielsweise alte Zinnbecher, Blei-, oder Kupferrohre und auch alte Edelstahlspülen können ganz einfach zu Geld gemacht werden. So richtig spannend wird es aber dann, wenn man Elektronikschrott verkauft. In den Platinen sind große Mengen an Gold enthalten, die dank moderner Technik auch mit vertretbarem Aufwand wiedergewonnen werden können. Fünfzig Euro und mehr kann man für ein Kilogramm Elektronikschrott bekommen.

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Platinen, bzw. Elektronikschrott enthalten Edelmetalle und bringen viel Geld, wenn man sie beim Schrotthändler verkauft

Metallschrott

Tag für Tag fällt Metall an. Konservendosen beispielsweise, bestehen aus Aluminium. Wer sie sammelt und verkauft kann sich damit immer wieder ein kleines Taschengeld verdienen. Wer renoviert braucht für die Ensorgung der alten Rohre nichts zu bezahlen. Bleirohre, aber auch Kupferrohre können direkt zum Schrotthändler gebracht werden. Mehr als vier Euro ist ein Kilogramm Kupfer wert. Es ist so wertvoll, dass es immer wieder Fälle von Diebstählen gibt, bei denen Kupferkabel abisoliert und gestohlen werden. Müll, Entsorgung und Verwertung von Abfällen ist ein interessantes und lukratives Betätigungsfeld. Wer will kann dabei jederzeit mitmachen und sich einen Teil vom Kuchen holen.

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Eisen bringt zwar wenig Ertrag pro Kilogramm, ist aber sehr schwer. So können auch kleine Mengen viel Geld einbringen

Umwelt

Wer jetzt ein schlechtes Gewissen bekommt, weil er den Metallschrott nicht ordnungsgemäß entsorgt, der kann sich direkt wieder beruhigen. Erstens landet das Metall früher, oder später ohnehin beim Schrotthändler. Mischt man die Metalle in der Tonne, dann bedeutet das einen hohen Sortieraufwand, der sich teilweise auch nicht mehr rechnet. Damit wird das Metall nicht vollständig getrennt und kann nicht komplett wieder verwertet werden. Sammelt man stattdessen sortenrein die Rohstoffe daheim, bevor man sie selbst verwertet, dann ist das die beste Voraussetzung für eine vollständige Wiederverwendung. Rohstoffe wiederzuverwenden ist der Schlüssel zum Schutz unserer Umwelt. Je öfter etwas wieder eingesetz werden kann, desto weniger Ressourcen sind notwendig. Wer als Metall, statt es zu entsorgen, verkauft, der leistet einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Und ganz nebenbei verdient man damit auch noch Geld. Eine ideale Situation für das Portemonnaie und die Umwelt.

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